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  • 3D-Druck-Spezialist
  • Ich bin Texter.

    Alexander Klarmann
    online: Alex_Mammut.
    Mit 20 Jahren ist Alexander Klarmann bereits Texter und Konzepter im internationalen Designbüro graustich. Er versteht sich als strategisch denkender Digital Native und ist Blogger. Weiterhin hat er bereits für diverse Publikationen geschrieben und produziert, wenn sich die Chance ergibt, hochwertiges Bewegtbild unter dem Label K&R. Als stilechter Internetmensch lebt Klarmann mit zwei Katzen.

  • Mein Drucker sieht das anders.

    05. Mai 2013
    Cyan Magenta Yellow(c) Sergiu Bacioiu, flickr

    Cyan Magenta Yellow(c) Sergiu Bacioiu, flickr

     

    Ich drucke das kurz.

     

    Dachte ich.
    Heutzutage hat ja jeder einen Drucker. Meiner ist ein Tintenstrahldrucker, und ich vermute, das ist ein Fehler. Der Besitz von Tintenstrahldruckern, meine ich.

     

    T: 00m Ich drucke das kurz aus.
    Mein Drucker sieht das anders. Ich schalte ihn an. Etwas über eine Minute machen irgendwelche Klappen und sonstige Dinge in meinem Drucker interessante Geräusche. Das ist normal, wenn man ihn anschaltet. Ich weiß, dass er bei diesem Anschalten auch richtig viel Tinte durch sein unergründliches Inneres spült, aber das ist okay. Immerhin könnte angetrocknete Tinte an der Düse oder den Patronen oder irgendwo in dem kilometerlangen Leitungssystem, das ich mir in meinem Drucker so vorstelle, den Drucker verstopfen, und dann habe ich den Salat. Dem Drucker und seinem Hersteller könnte es egal sein– aber beide sind nett, folglich spült mein Drucker jetzt. Vielleicht explodiert er auch, wenn er verstopft ist– und Druckertinte überall, das möchte ich nun wirklich nicht. Also warte ich geduldig, bis der Drucker angegangen ist und alles getan hat, was er da eben so tut.

     

    Der Druckauftrag steckt schon lange irgendwo zwischen meinem Laptop und dem Drucker selbst fest. Ich stelle mir vor, wie er zwischen den beiden Anschlüssen hin und her pendelt: “Geh wieder, ich kann noch nicht drucken” sagt der Drucker, und der Druckauftrag schlendert wieder Richtung Laptop: “Du bist noch nicht fertig? Ab, zurück zum Drucker!”

     

    T: 03m Das Lämpchen, das blinkt, wenn irgendetwas passiert oder ist, das der Drucker nicht gut findet, blinkt mich an. Immerhin, das bedeutet, er ist mit seinem Startprozedere fertig. Das Druckerstatusfenster sagt mir, dass Magenta ziemlich leer sein müsste. So leer, dass es ausgewechselt werden muss. Später? Nein, jetzt sofort. Vorher geht hier nichts. Ich gucke kurz nach, was ich da drucke. Einzige Farbe, die gedruckt werden müsste: Schwarz.
    Vielleicht weiß der Drucker das ja nicht, aus irgendeinem Grund. Ich breche den Druckauftrag ab und versuche es nochmal. Diesmal teile ich dem Drucker direkt mit, dass ich das nur in Schwarzweiß brauche.
    Das Lämpchen blinkt. Und der Drucker lässt nicht mit sich verhandeln. Er möchte die Magenta-Patrone ausgewechselt haben. Ich klappe die beiden Klappen, die das Innere des Druckers vor der Außenwelt und Staub bewahren, auf. Der Schlitten, auf dem die Patronen sitzen, fährt ganz nach rechts, da, wo ich ihn nicht erreiche. Irgendwelche Teile, deren Funktion ich mir genausowenig erklären kann, wie deren Lage, klappen anscheinend im Drucker hin und her. Dann fahren die Tintenbehälter an mir vorbei nach links. Auch dort kann ich sie nicht erreichen. Letztendlich findet der Drucker dann doch die sprichwörtlich goldene Mitte und ich kann die Patrone auswechseln.

     

    T: 05m Jetzt suche ich die Ersatzpatronen. Sie sind definitiv vorhanden und ich lebe in einer Einzimmerwohnung, also ist das nicht schwer. Voraussschauenderweise, und um den Originaltinten, die teurer sind als glaubhaft erklärbar, zu entgehen, habe ich eine Box mit je 5 Patronen jeder Farbe bestellt. Die kommt jetzt zum Einsatz. Hersteller der Patronen ist irgendjemand, der nicht Druckerhersteller ist, aber immerhin kommuniziert der Chip dieser Patronen einwandfrei mit meinem Drucker. Eigentlich ein kleines Wunder.

     

    T: 10m Nachdem ich die Ersatzpatrone aus einer doppelten Plastikverpackung befreit habe, tausche ich das No-Name-Ding und die alte Patrone miteinander. Der größte Unterschied ist, dass man in die Markenpatronen nicht reinsehen kann- wahrscheinlich, damit man nicht sieht, ob doch noch Tinte vorhanden wäre. Schnell alles zugeklappt, und nochmal den Laptop auf den Schoß genommen. Weil ich irgendwas im Drucker gemacht habe, läuft irgendein Selbsttest. Mein Verdacht sagt mir, dass auch in diesem Geklapper einiges an Tinte durch den Drucker spülen involviert ist. Am Rechner ein Fortschrittsbalken im Leerlauf. Wieder erscheint im Druckfenster eine Meldung: Schwarz (Nicht das für Dokumente, das zum Bilderdruck– es gibt zwei Sorten Schwarz, auch ganz wichtig!) und Yellow sind leer. Warum mein Drucker nicht sagt, dass Yellow Gelb ist, frage ich mich schon gar nicht mehr. Eher, warum er da jetzt erst draufkommt.

    Druckerpatronen- nur sind die nicht von HP. (c) kennymatic, flickr

    Druckerpatronen- nur sind die nicht von HP. (c) kennymatic, flickr

     

    Ich krame also noch Bilderdruckschwarz und Gelb aus meinem Ersatzpatronenkarton. Wieder fummele ich eine total unpraktische doppelte Plastikverpackung von den Patronen und tausche sie aus. Vorsichtig, denn wenn Druckertinte irgendwo außerhalb des Druckers landet, ist das nicht spaßig.
    Ungeduldig klappe ich alles zurück und warte, bis der Selbsttest mit integrierter Tintenverschwendung durchgelaufen ist. Doch auch danach keine Bewegung im Fortschrittsbalken. Keine Fehlermeldung zu sehen. Selbst das Lämpchen hat nichts auszusetzen. Dennoch: Kein Druck. Ein kurzer, prüfender Blick auf den Drucker liefert mir dann die Erkenntnis: Ich muss diese Ablage ausklappen, auf der alles ausgedruckte landet. Mein Drucker hat nämlich, wie es der Zufall will, nicht einfach alternativ einen Auswurfschlitz.

     

    T: 20m Endlich! Völlig unspektakulär schiebt sich das erste bedruckte Blatt aus meinem Drucker. Ich bin erleichtert. Und dann hört er auf. Der Druckerstatus sagt mir immerhin direkt, was los ist- kein Papier mehr. Dabei war doch vorhin noch Papier im Fach zu erkennen. Muss aber das letzte Blatt gewesen sein. Das also auch noch aufgefüllt. Immerhin spült oder schiebt der Drucker kein Papier durch, wenn man es nachfüllt.

     

    T: 25m Ich habe es geschafft- zwei Seiten einfachster Schwarzweißdruck (und das ist ja schon übertrieben ausgedrückt, denn das Weiß wird bekanntlich nicht gedruckt) liegen vor mir.

     

    Fazit:

    Mein Drucker von HP ist auf “optimalen Verbrauch” optimiert, wenn man so will. (Ich verlinke die Marke bewusst nicht.) Außerdem muss für Drucke mit Dokumentenschwarz auch von jeder anderen Farbe genug vorhanden sein. Wie konnte ich je etwas anderes erwarten.
    Für einen einfachen Druck von zwei Blättern Papier braucht man im Zweifelsfall eine gute halbe Stunde, das Hauptproblem ist hierbei besagtes High-Tech-Gerät. Da ist ja selbst 3D-Druck irgendwie entspannter.
    (Hallo HP-Social Media-Menschen, ihr dürft mir gerne schreiben. Ich beiße nicht.)

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  • Ich als 3D-Druck-Spezialist im Interview

    25. April 2013

    Zitat aus dem Artikel der Wirtschaftszeitung
    Noch vor der Make Munich hat Birgit Bauer ein Interview für die Wirtschaftszeitung mit mir geführt- ich habe ihr erst einmal die rudimentären Grundkenntnisse vermittelt, was 3D-Druck und die gängigen Verfahren angeht, und dann sind wir noch etwas auf die Auswirkungen für Wirtschaft, Kunst und Privatanwender eingegangen.
    Die Ausgabe, in der der Artikel vorkommt, gibt es noch nicht im Archiv, ich darf aber freundlicherweise den betreffenden Artikel hier hochladen.

    Der Artikel “Ein Auto aus dem 3D-Drucker” als PDF

    Es fühlt sich noch ungewohnt an, als 3D-Druck-Spezialist bezeichnet zu werden, aber nachdem ich bereits einige (mir schon ewig scheinende) Zeit alle Neuigkeiten eifrig beobachte und mich mit vielen Pionieren austausche, sowie mit der Make Munich die wohl erste Veranstaltung, die 3D-Druck für Heimanwender fokussiert und erklärt hat, mitveranstaltet habe, bin ich echt stolz .

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  • Frühling.

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  • Man (also ich) müsste…

    18. März 2013

    Vielleicht müsste man mal. Wieder bloggen, sowieso. Warum also nicht einfach einen Text am Stück tippen und einfach veröffentlichen, wenn man das in letzter Zeit ständig vor sich hinschiebt? Da ist einmal die Angst, dass ein Text, der nicht garantiert frei von Fehlern und falschen Gedanken ein schlechtes Bild auf mich werfen könnte.
    Die Außenwirkung im Internet erzeugt auf mich momentan Druck. Ich veröffentliche lieber gar nichts als das Falsche. Mein Selbstbewusstsein ist angeknackst, das weiß ich, daran arbeite ich auch, aber das ist ja alles gar nicht immer so einfach.
    Plötzlich habe ich dann den Ommwriter angemacht und schreibe. Frei weg von der Leber, ohne Grundlagen von Notizen, kurzer Recherche oder sonstigen externen Tasks, an denen das eigentliche Schreiben scheitern könnte. Es tut gut, wenn man als Texter ständig Worte und Sätze abwägt, einfach draufloszuschreiben. Nur, die Zeit muss man sich nehmen. Ein wenig zwingen muss ich mich schon, das nicht anders zu machen. Ich bin einfach gespannt, was das Ergebnis ist und wie es aufgenommen wird. Vielleicht komme ich ja ins regelmäßige Schreiben, wenn es nicht immer ein vorbereitetes Thema sein muss.
    Womit wir dann ja einen Anfang hätten. Und jetzt? Das reicht doch für den Anfang. Muss es jedenfalls. Hier wollen noch Aufgaben erledigt werden. Bis zum nächsten Mal also.

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  • Ab sofort Texter.

    03. September 2012

    AbsofortTexter

    Kleine Personalie: Ab morgen bin ich Texter in der Designagentur graustich und es ist ein wahnsinnig gutes Gefühl der Vorfreude.

     

    Ich werde nicht das Praktikantenklischee bedienen und allen Kaffee kochen. Ich werde stattdessen mein Können, was professionelle Texte und eine einwandfreie Rechtschreibung angeht, ein Jahr lang in den Dienst dieser Agentur stellen. Der Graustich ist mit Niederlassungen in Heidenheim, Frankfurt und Shanghai sehr interessant und vielseitig aufgestellt- einen Copywriter oder Texter gab es aber bisher nicht.

     

    Neben der Schreiberei gibt es auch noch andere Dinge, die ich in den graustich mitbringe- was davon gebraucht wird, wird sich herausstellen. Lernen möchte ich auch. An verschiedenen Aufgaben wachsen. Nach so vielen Jahren Schule, in denen ich Social Media, Bloggen und Texten nur nebenbei betreiben könnte, wird es auch Zeit.

     

    Die Aufregung ist jedenfalls gerade riesig- ich habe schon lange auf dieses Praktikum hingefiebert. Wenn ihr jedenfalls eine Agentur mit gutem Texter, der auch die sozialen Medien als Digital Native beherrscht, sucht: Ich bin ab morgen Teil des graustich- vielleicht gibt es ja einen Freundschaftsrabatt :)

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  • Trödelmarkt im Telefon- Stuffle

    27. Juli 2012

    Muss man zu Stuffle noch viel erzählen? Die App wurde bereits in diversen Zeitschriften und bei netzwertig und dem COO der Beteiligungsgesellschaft Digital Pioneers, zu der Stuffle gehört, Nico Lumma, vorgestellt. Die App mit Flohmarktcharakter ist ungefähr das, was ich bei eBay und anderen Kleinanzeigen vermisse: Ein Bilderboard vielfältigster Artikel, die sonst eben auf dem Flohmarkt oder in der Bucht landen würden. Hier kann man jedoch noch richtig stöbern (scrollen) und plaudern (Nachrichten mit den Anbietern austauschen). Nach meiner anfänglichen Freude über die gut umgesetzte Idee habe ich neben einem kleinen Erfahrungsbericht auch noch eine Verlosung eines Stuffle-T-Shirts. Das Stuffle-Logo

     

    Der besondere Clou von Stuffle: Es ist keine komplizierte Abwicklung über die App nötig, man klärt alles in Eigenverantwortung über die Nachrichtenfunktion. Ich habe beispielsweise schon einen Gitarrenverstärker verkauft. der dann ruckzuck weg war. Ich musste mich nicht mit diesem großen Kasten um Versand bemühen, was in diesem Fall optimal war.

    Einloggen kann man sich auch fix: Einfach mit dem Facebook-Account verknüpfen und fertig ist der Lack. Das empfinde ich besonders praktisch, da ich nicht noch einen drölfzigsten Account für Dienst X benötige. Diverse Vertreter der Aluhutfraktion befürchten naturgemäß, dass Facebook nun weiß, was sie kaufen oder verkaufen…allerdings ist das vermutlich genau das Klientel, das währenddessen unbedarf seine Einkäufe durch das Sammeln von Payback-Punkten nachvollziehbar macht.

    Kritikpunkte: Stuffle zeigt mir zwar schön an, was sich in meiner Nähe befindet, und ordnet die Artikel nach Abstand… da es sich bei manchen Dingen aber lohnt zu stöbern und auch Versand in Kauf zu nehmen, würde ich gerne einfach mal das gesamte Angebot durchsehen. Das funktioniert so jedoch nicht, da ich mich jedes Mal schon gesehene Artikel durchscrolle und die Anfrage ab einer gewissen Zeit scheinbar einen Timeout hat.

     

    Wo gibt es Stuffle? Hier im iOS App Store.

     

    Verlosung:

    Alex_Mammut im Stuffle-Shirt, von denen ihr eines gewinnen könnt

    Morten, der Gründer, hat mir ein Stuffle-Shirt geschickt. Sieht mit dem Logo richtig gut aus und ist auch qualiativ richtig gut. Einer von euch kann auch eines in seiner Größe gewinnen. Was ihr dazu tun müsst? Hinterlasst einen kurzen Kommentar, und verratet mir bis Sonntag, 23.59 Uhr, was ihr gerne endlich mal auf dem nächsten Flohmarkt oder mit Stuffle loswerden wollt. Es entscheidet der Zufall.

    Gewonnen hat der 2. Kommentar:

    Bildschirmfoto 2012-08-21 um 16.21.20

     

     

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  • Noise statt Niveau

    01. März 2012

    Ich meckere ja wirklich nicht gerne über “unsere” Lokalzeitung. Das Internetverständnis der Personen, die bei der Heidenheimer Zeitung beruflich an der Tastatur sitzen, scheint ein ganz eigenes zu sein. Und das macht sich in technischer, wie auch inhaltlicher und formeller Hinsicht bemerkbar. Es folgt eine Geschichte, wie eine Zeitung mit ihrem Jugendmagazin NOISE ihren potenziellen Nachwuchs vergrault. Das ist nicht nur mir aufgefallen, ich bekam zu meiner Diskussion online viel privates Feedback. weiterlesen

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  • Das neue Magenta Monopol

    15. Januar 2012

    Zum Schreiben dieses Beitrags hat mich diese Woche ein Artikel im Wall Street Journal Deutschland angestiftet. Kurze Zusammenfassung: Die deutsche Tochter der Telefónica kauft sich ins Glasfasernetz der Telekom mit ein. Warum ich das als einen möglichen Schritt zur erneuten monopolistischen Stellung der Telekom und somit auch als eine Gefährdung in Sachen Netzneutralität sehe, versuche ich nun anschaulich zu erklären. weiterlesen

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    Wenn euch ein Artikel etwas wert war, dürft ihr mir das per Kommentar mitteilen- oder hier klicken. ;)



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